Platine hat zu kleine Löcher für Sockel....

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Hallo!

Ich bastle immer so vor mich hin und habe mir eine Platine in Eagle entworfen. Normalerweise alles kein Problem, aber nun sind die Löcher für den IC-Sockel zu klein geraten. 😞 Ich habe gelesen, dass man einfach die Löcher mit einem Dremel oder so größer bohren soll... aber dann ist die Durchkontaktierung weg? Wenn ich nun auf der Unterseite löte, würden einige Leiterbahnen, die von oben kommen, keinen Kontakt mehr zum Sockel haben.

Gibt es da eine einfache Lösung?

Grüße Janko

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Warum sollen Löcher für IC Beinchen zu klein sein? Da muß wohl was bei der Platinenherstellung falsch gemacht worden sein, da IC Beinchen (und Sockel daz) immer gleiche Größe haben sollten (Ausnahme, sie waren schon mal verlötet)? Oder habe ich jetzt was mißverstanden?

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Hi!

Wie der Fehler entstanden ist, ändert ja nichts daran, dass er da ist? 😁

Der Sockel ist so ein Rundsockel und soll komplett in die Platine gesteckt werden, damit man diese wiederum in einen Sockel stecken kann... sprich wie bei der UGV-Platine...

Grüße Janko

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Du hast doch ein Problem damit, sonst würdest Du hier keinen Rat suchen. Mit meinem Post wollte ich nur darstellen: Wenn der Hersteller einers Gegenstandes - und Deine Platine ist ein Gegenstand - dabei Fehler gemacht hat, sollte er auch für ausbesserung sorgen: Du hast wahrscheinlich Deine Platine über ein Angebot im WWW geordert - die angebotene Dienstleistung ist nicht komplett erfüllt und Du solltest darum den Hersteller kontaktieren und ihn um Ausbesserung mit kompletter Kostenübernahme (auch Dein Porto) bitten! Platinenherstellung ist nicht gerade billig und Du hast wahrscheinlich eine Ganze Stange Geld dafür aufgebracht, daß Dir eine einzelne Platine erstellt wurde, dann kann man auch erwarten, daß was brauchbares geliefert wird ...!

Der Sockel ist so ein Rundsockel und soll komplett in die Platine gesteckt werden, damit man diese wiederum in einen Sockel stecken kann... sprich wie bei der UGV-Platine...

Damit meinst Du vermutlich eine IC Fassung mit "gedrehten Kontakten" und längeren Beinchen!

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Burkhard schrieb: Wenn der Hersteller einers Gegenstandes

Hallo!

Okay, dass ist ein Missverständnis 🙂 Im ersten Post habe ich erwähnt, dass ich die Platine in Eagle entworfen habe ...also habe ich selbst den Fehler gemacht, als ich mir mein Prototyp erstellt und bei JLCPCB produzieren ließ. 😳 Nun wollte ich aber den defekten Prototyp nicht gleich wegwerfen, sondern gerne nach weiteren Fehlern suchen. Deshalb wäre es gut, wenn ich die Löcher vergrößern könnte. 😉

Aber ich habe schon einen Alternativplan: Ich habe hier Lackdraht, damit müsste ich die notwendigen Kontakte provisorisch herstellen können.

Grüße Janko

PS: Ich weiß, ich drücke mich manchmal umständlich aus, weil mir die Fachbegriffe nicht so geläufig sind.

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Tja, da hilft am Ende nur die klassische https://www.westfalia.de/shops/werkzeug/elektrowerkzeug/bohrmaschinen/mini_bohrmaschinen/1484686-donau-bohrmaschine-typ-2-kleinbohrmaschine-kugelgelagert-45w.htm 😉 😎

So habe ich damals in den 80´ern meine ersten PCB´s gemacht... 😉 Mit Lackstift per Hand die Leiterbahnen gezeichnet, dann mit Ammoniumpersulfat die Kupferplatine geätzt und dann mit der Standbohrmaschine mühselig alle (gefühlt tausende) Löcher gebohrt 😁 .

Gtx., andY

Ressortleiter Hardware - Save the past and use the future!© andYManOne / Demozoo / Brandnew: Live 24/7 Stream - Industrial - Chiptune/Covers - Vocal Dream - EDM - Indie - own tracks

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Wenn die Platine durchkontaktiert ist, würde ich sie nicht aufbohren - sonst ist, wie Du geschrieben hast, die Verbindung Bestückungsseite-Lötseite weg. Wenn auf der BS Leitungen weg gehen, mußt Du die Verbindung irgendwie neu herstellen.

Versuche es mal mit Präzisionssockeln. Die haben gedrehte Kontakte; evt. sind die im Durchmesser etwas kleiner als die flachen Zungen der LC-Sockel breit sind.

Oder aufbohren und Wirewrap-Sockel - die haben längere Beinchen - verwenden. Den Sockel etwas höher stehen lassen und dann zusätzlich von oben verlöten. Ggf. noch etwas als Stütze unterlegen, damit beim Eindrücken der ICs nicht zu viel Druck auf die Lötstellen ausgeübt wird.

s-l1600.jpg

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Sleeπ

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Hallo!

Genau so ein Wirewrap-Sockel habe ich mir jetzt gekauft. Wusste gar nicht dass es soetwas gibt und bin dann zufällig darauf gestossen.

Die (normalen) Beine passen durch die Löcher... ich weiß nicht wie ich es erklären soll. Der Sockel soll so in die Platine, dass man anschließend die Platine in einen weiteren Sockel setzen kann...

So wie hier halt: https://abbuc.de/forum/viewtopic.php?p=8510#p8510

Nur habe ich die Löcher in Eagle nicht vergrößert, damit es passt 😞

Vielen Dank an Alle für die Tipps... ich hoffe mit dem Wirewarp klappt nun alles 😁

Grüße Janko

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Olix schrieb: Diese Sockel-Duchsteck-Technik erfordert aber neben den größeren Löcher auch eine sehr dünne Platine. Darauf ist ebenfalls beim Bestellen der PCBs zu achten.

Hi!

Danke für den Hinweis... aber daran habe ich gedacht. 🙂 War mir so sicher, alles bedacht zu haben und dann... naja 😎

Grüße Janko

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